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15.09.2005

DAS ELEKTRONISCHE BULLETIN DER SCHWEIZERISCHEN FACHPLATTFORM HIV/AIDS UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT

DAS ELEKTRONISCHE BULLETIN DER SCHWEIZERISCHEN FACHPLATTFORM HIV/AIDS UND INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT August/September 2005


Liebe Leserin, Lieber Leser

Eltern haben eine wichtige Rolle und Verantwortung in der Aufklärung ihrer Kinder, auch zu Fragen rund um HIV/Aids. Aufforderungen wie „diskutiert HIV/Aids in eurer Familie!“ greifen im südlichen Afrika jedoch zu kurz. Wie Sheila Sisili in einer Diskussion in Bern betonte, ist es in Südafrika die Aufgabe der Schwester der Mutter bzw. des Bruders des Vaters, die Kinder aufzuklären. Gespräche zu Sex und damit auch zu Fragen rund um HIV-Übertragung und –Prävention sind zwischen Eltern und Kindern Tabu.

Ich horchte auf, merkte, wie unbedarft wir manchmal in der Entwicklungszusammenarbeit westliche Konzepte auf andere Gesellschaften übertragen. Und uns dann wundern, wenn Präventionsbotschaften nicht greifen.

Doch wie gehen wir mit sozio-kulturellen Besonderheiten und Tabus um, um auf ein gemeinsames, allgemeingültiges Ziel – eine Zukunft ohne Aids – hinzuarbeiten? Diese Frage stellte ich Annet Biryetega, der Koordinatorin von NACWOLA (Uganda) anlässlich ihres Besuches an der aidsfocus.ch-Tagung in Bern. „Wir brechen bewusst mit diesem kulturellen Tabu“, erklärte Annet, „und wir fordern die Eltern auf, mit ihren Kindern über Sexualität und Risiken der HIV/Aids-Übertragung zu reden.“ Immer mehr Tanten und Onkel nehmen diese traditionelle Verantwortung infolge gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen nicht mehr wahr, denn sie haben keine Zeit, oder sind weggezogen oder gestorben. NACLOWA hat daher die Aufklärung der Kinder durch die Eltern ins Memory Box-Programm integriert.

Kulturelle Traditionen verändern sich, sind veränderbar. Kulturelle Traditionen können Veränderungen verhindern, aber auch Mittel zur Veränderung sein. Wichtig scheint mir, dass wir zuhören und zu verstehen suchen, den Leuten und ihrer Kultur begegnen mit Respekt begegnen, und im Dialog und zusammen mit den Leuten vor Ort kulturell angepasste Strategien entwickeln. Ein interessantes Beispiel ist das „Projekt im Schaufenster“.

Helena Zweifel Coordinator aidsfocus.ch


INHALT


PROJEKT IM SCHAUFENSTER - AIDS-ÜBERWINDUNGS-PROGRAMM IN TANSANIA - EIN PROJEKT VON MISSIO

AKTUELLE MELDUNGEN AUS DER COMMUNITY OF PRACTICE - AIDSFOCUS.CH: INFORMATION FROM THE STEERING COMMITTEE - NEUER PARTNER VON AIDSFOCUS.CH: FEPA - NEUER PARTNER VON AIDSFOCUS.CH: MISSION 21 - MISSION 21: ZWEI HIV/AIDS-FACHLEUTE ZU BESUCH - SCHWEIZER BEITRAG AN DEN GLOBALEN FONDS ZUR BEKÄMPFUNG VON AIDS, TUBERKULOSE UND MALARIA IST UNZUREICHEND - MSF: HERAUSFORDERUNG BEHANDLUNG VON AIDSKRANKEN KINDERN

AKTUELLE DEBATTEN - STATEMENT BY HIV/AIDS THEME GROUP CHAIR ON THE CONDOM SHORTAGE IN UGANDA - JE WENIGER SIE WISSEN, DESTO BESSER: ENTHALTSAMKEIT ALS PRÄVENTIONSMETHODE... - DOES ‘CNN’ WORK BETTER THAN ‘ABC` IN ATTACKING THE AIDS EPIDEMIC? - HIV/AIDS UND KIRCHE - ABSTINENCE ONLY VERSUS BROAD BASED SEXUAL HEALTH PROMOTION

NEUE DOKUMENTE UND RESSOURCEN - BUILDING STRONGER HEALTH SYSTEMS KEY TO REACHING THE HEALTH MILLENNIUM DEVELOPMENT GOALS - PUTTING IT TOGETHER. AIDS AND THE MILLENNIUM DEVELOPMENT GOALS - DELIVERING ANTIRETROVIRAL THERAPY IN RESOURCE-CONSTRAINED SETTINGS - EXPANDING ACCESS TO HIV TREATMENT THROUGH COMMUNITY-BASED ORGANIZATIONS - HIV, AIDS AND ISLAM - WHAT DO WE DO WITH CULTURE? ENGAGING CULTURE IN DEVELOPMENT - PSYCHOSOCIAL SUPPORT FOR CHILDREN

VERANSTALTUNGEN 13.10.2005 | INFOAGRAR: POOR HEALTH, FOOD INSECURITY, AND POVERTY 24.11.2005 | AIDSFOCUS.CH: JAHRESVERSAMMLUNG 01.12.2005 | STOP AIDS. KEEP THE PROMISE 15.12.2005 | AIDSFOCUS.CH MEETING POINT MIT RUEDI LÜTHY


PROJEKT IM SCHAUFENSTER


AIDS-ÜBERWINDUNGS-PROGRAMM IN TANSANIA - EIN PROJEKT VON MISSIO

Die Ausbreitung von HIV/Aids in der Region Bukoba im Norden Tansanias hat bedrohliche Auswirkungen auf die Lebenssituation der Bevölkerung. Die katholische Kirche führt seit einigen Jahren das Aids-Überwindungs-Programm KAKAU (Kanisa Katoliki dhidi ya Ukimwi) durch.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KAKAU leisten Aids-Aufklärung in Schulen, bei Jugend- und Frauengruppen. Sie organisieren Seminare und Workshops zur Aids-Problematik auf Dorf-, Pfarrei- und Diözesanebene, wo sich jeweils Komitees bilden, die die Aktionen von KAKAU unterstützen, koordinieren und realisieren. Bei Kindern legen sie besonderen Wert auf die Arbeit mit Gleichaltrigen. Kinder sollen miteinander und voneinander lernen, nicht nur von den Erwachsenen. Und das Thema – sei es der Schutz vor Ansteckung, sei es der Umgang mit Kranken oder Betroffenen – soll packend und praktisch vermittelt werden. Deshalb arbeitet KAKAU viel mit Strassentheater, mit Gesang und Tänzen. Aufklärung und Information allein reichen nicht. Die nötige Verhaltensänderung braucht Motivation und Wertorientierung. KAKAU ermutigt die Menschen, sich gemeinschaftlich der Aids-Problematik anzunehmen. Die Gemeinden sind aufgerufen, sich um ihre Aids-Kranken, insbesondere um die Aids-Waisen, zu kümmern.

Alle Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, den Menschen spirituelle, soziale und wirtschaftliche Hilfe zu geben. Ein wichtiger Aspekt des Programms ist die Beratung sowie die medizinische und pastorale Betreuung der Aids-Kranken. Das Programm trägt weiterhin Sorge dafür, dass etwas für die Grundbedürfnisse der betroffenen Familienangehörigen (Nahrung, Kleidung etc.) getan wird. Bei der Bekämpfung von Aids und bei der Hilfe für die Opfer arbeitet KAKAU inzwischen mit staatlichen Stellen und Nichtregierungorganisationen zusammen.

http://www.aidsfocus.ch


AKTUELLE MELDUNGEN AUS DER COMMUNITY OF PRACTICE


AIDSFOCUS.CH: INFORMATION FROM THE STEERING COMMITTEE

Meeting August 25, 2005: The Steering Committee SC)drafted and discussed an aidsfocus.ch position paper on prevention and a position paper on comprehensive treatment and care, which will be discussed at the Annual Meeting on November 24, 2005. The Annual Meeting will focus on the sharing of experiences and information. The SC will meet for a Strategic Planning Workshop on September 27, 2005, in order to discuss and jointly define objectives, expected results and action of aidsfocus.ch for the years 2006–08. More information:

http://www.aidsfocus.ch


-------------- NEUER PARTNER VON AIDSFOCUS.CH: FEPA

Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika

Der FEPA setzt sich seit über 40 Jahren für Afrika ein, indem er Selbsthilfeprojekte in Zimbabwe, Tansania und Südafrika unterstützt. Dabei arbeitet er mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, deren Programme er ideell begleitet und denen er finanzielle und konzeptuelle Unterstützung gewährt. Den FEPA und seine Partnerorganisationen verbinden die gemeinsame Vision einer sozial- und umweltverträglichen und demokratischen Entwicklung, bei der niemand ausgrenzt wird und der Respekt der Menschenrechte garantiert ist. FEPA unterstützt in Zimbabwe das Netzwerk "Positiv leben", dessen Mitglieder sich gegenseitig unterstützen und dadurch insgesamt eine lebensverlängernde Wirkung erzielen.

http://www.aidsfocus.ch


-------------- NEUER PARTNER VON AIDSFOCUS.CH: MISSION 21

mission 21 - evangelisches missionswerk basel - pflegt langjährige Beziehungen zu rund 80 Partnerkirchen und -organisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa. Kernaufgaben sind: Kooperative Langfristbeziehungen mit Kirchen und Organisationen in 30 Ländern, Netzwerkentwicklung auf internationaler christlich-kirchlicher Ebene (Theologische Ausbildung und Gemeindeaufbau, Theologischer und ökumenischer Austausch), Projekte zur Armutsbekämpfung, Friedensarbeit, Gesundheit, Aids / HIV und Personenaustausch als Brücke zwischen Kulturen und Kirchen.

mission 21 hat die verschiedenen HIV/Aids-Projekte der Partnerkirchen südlich der Sahara zu einem gemeinsamen Regionalprogramm HIV/AIDS zusammengefasst.

http://www.aidsfocus.ch


-------------- MISSION 21: ZWEI HIV/AIDS-FACHLEUTE ZU BESUCH

Vom 7. - 19. November 2005 sind Yvonne Kavuo und Emery Mpwate, zwei HIV/Aids-Fachleute aus der DR Kongo bzw. Kenia zu Besuch in der Schweiz. In Zusammenarbeit mit mission 21 in Afrika führen sie als BeraterInnen Workshops über Prävention und den Umgang mit Aids durch. Die beiden nehmen gerne Einsätze in Kirchgemeinden und bei interessierten Gruppen wahr. Yvonne Kavuo spricht französisch, Emery Mpwate englisch.

http://www.mission-21.org


-------------- SCHWEIZER BEITRAG AN DEN GLOBALEN FONDS ZUR BEKÄMPFUNG VON AIDS, TUBERKULOSE UND MALARIA IST UNZUREICHEND
  1. 9.2005 - Communiqué von Bethlehem Mission Immensee und HEKS an die Medien: „Die Welt muss über HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria siegen. Jedes Land soll seinen fairen Beitrag leisten.“ Diesen Appell richten Desmond Tutu, Mary Robinson und andere Persönlichkeiten sowie über 300 humanitäre Organisationen aus aller Welt an die Schweiz und andere Länder. Bethlehem Mission Immensee und HEKS fordern mit der Kampagne „Afrika braucht Medikamente – jetzt“, dass die Schweiz ihren Beitrag an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria erhöht.

http://www.bethlehem-mission.ch

-------------------------------------------------- HERAUSFORDERUNG BEHANDLUNG VON AIDSKRANKEN KINDERN

  1. 7.2005: Médecins Sans Frontières (MSF) behandelt mit wachsendem Erfolg Kinder, die mit HIV/Aids infiziert sind. Das zeigen Daten aus den MSF-Programmen, die an der dritten Konferenz der Internationalen Aids-Gesellschaft in Rio de Janeiro vorgestellt wurden. Die klinischen Ergebnisse von MSF sind gut, obwohl die vorhandenen Aids-Tests und -Medikamente bislang nicht auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind.

[backPid]=5&cHash;=0084a7cd53" target="_new">http://www.msf.ch


AKTUELLE DEBATTEN UND INITIATIVEN


STATEMENT BY HIV/AIDS THEME GROUP CHAIR ON THE CONDOM SHORTAGE IN UGANDA

Kampala, 2 September 2005 – “The UN system in Uganda supports the Uganda government policy on prevention of HIV/AIDS including the use of the triple strategy of Abstinence; Faithfulness; and correct and consistent Condom usage (the so-called ABC strategy). The UN system position is that condoms are one of the effective prevention tools in reducing HIV infection rates in Uganda. The UN Theme Group on HIV/AIDS in Uganda has worked closely with other development partners in the last few months to ensure that Uganda’s long standing policy of condom promotion is supported.”

http://www.unaids.org


JE WENIGER SIE WISSEN, DESTO BESSER: ENTHALTSAMKEIT ALS PRÄVENTIONSMETHODE...

Von den USA finanzierte Programme zur Enthaltsamkeit (sog. „Abstinence-only programs“) gefährden den erfolgreichen Kampf gegen HIV/AIDS in Uganda, sagte Human Rights Watch im Bericht„Je weniger sie wissen, desto besser: Enthaltsamkeit als ausschliessliche Präventionsmethode von HIV/AIDS Programmen in Uganda”. Der 80 Seiten lange Bericht erläutert, dass Programme, die sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe als einzige Verhütungsmethode propagieren, verhindern, dass jungen Menschen weitere Informationen über andere Methoden zur HIV-Prävention erhalten. Der Bericht zeigt die kürzlich vorgenommene Streichung von lebenswichtigen Informationen über HIV/AIDS aus den Lehrplänen der Grundschulen, z. B. Informationen über Kondome, Safer Sex und die Risiken einer HIV-Infektion in einer Ehebeziehung.(März 2005)

http://hrw.org


DOES ‘CNN’ WORK BETTER THAN ‘ABC` IN ATTACKING THE AIDS EPIDEMIC?

Empowering individuals to make informed choices will be the only successful HIV prevention model. This viewpoint from International Family Planning Perspectives argues that current HIV prevention models, while having had some success, do not address all risk factors. In particular, the author outlines risk factors for married women, condom stigma and the complexities of needle exchange programmes, and argues that these are not adequately addressed in the ABC (Abstinence, Be Faithful, Condoms) HIV prevention model. He then examines how the abstinence only views of the U.S. government and the Vatican, grounded in ideology rather than on scientific evidence, have imposed dangerous limitations on the success of HIV prevention programmes. (International Planned Parenthood Federation (IPPF), 2005)

http://www.agi-usa.org


HIV/AIDS UND KIRCHE

Die von Medicus Mundi International (MMI) promovierten Tagungen von Sösterberg, Kampala und Cotonou boten erstmals den mit Gesundheit sich befassenden Bischöfen Gelegenheit für einen Austausch über den traditionellen Rahmen hinaus. Noch propagieren die Moraltheologen Abstinenz und Treue für die Prävention, akzeptieren aber mittlerweile das Kondom für jene Fälle, wo sonst Gefahr für das Leben oder die Gesundheit besteht. Eine entsprechende Verlautbahrung hatte im Februar 05 der Schweizer Theologe und Kurienkardinal Cottier in der NZZ abgegeben.

http://www.aidsfocus.ch


ABSTINENCE ONLY VERSUS BROAD BASED SEXUAL HEALTH PROMOTION

Eldis quick guide through the key issues: Which approach is more effective in preventing HIV infection among young people and reducing teenage pregnancy: abstinence only or broad-based sexual health promotion? This Eldis guide looks at the arguments for and against both approaches, providing a review of the evidence base and summaries of research on the key issues with links to further sources.

http://www.eldis.org


NEUE DOKUMENTE UND RESSOURCEN


HEALTH AND THE MILLENNIUM DEVELOPMENT GOALS
  1. August 2005 – Geneva: The World Health Organization (WHO) said in the new report “Health and the Millennium Development Goals”, that unless urgent investments are made in health systems, current rates of progress will not be sufficient to meet most of the Millennium Development Goals (MDGs). The report points to weak and inequitable health systems as a key obstacle, including particularly a crisis in health personnel and the urgent need for sustainable health financing.

http://www.who.int


PUTTING IT TOGETHER. AIDS AND THE MILLENNIUM DEVELOPMENT GOALS

Progress towards achieving the MDGs has been mixed. The new IAVI paper argues that HIV/AIDS is a major threat to development. The pandemic holds back countries' fundamental development performance and exerts detrimental effects on just about all of the MDGs: HIV/AIDS increases poverty, worsens the nutritional status of children, AIDS compromises efforts to reach universal primary education, AIDS has a negative impact on child mortality and HIV/AIDS undermines global efforts to control tuberculosis. AIDS, the paper contends, makes it difficult if not impossible for many countries to achieve their MDG targets. (IAVI, September 2005)

http://www.iavi.org


DELIVERING ANTIRETROVIRAL THERAPY IN RESOURCE-CONSTRAINED SETTINGS

Lessons from Ghana, Kenya and Rwanda. In 2003, Family Health International (FHI) and its donor and country partners launched antiretroviral therapy (ART) "learning sites" in Ghana, Kenya and Rwanda, hoping to demonstrate that ART services could be provided safely and effectively in resource-constrained settings. At each site, ART was introduced as an integral component of comprehensive care and support for HIV-infected patients and their families. This publication presents many of the lessons learnt, along with strategies, challenges and key recommendations. (Family Health Internation, August 2005)

http://www.fhi.org


EXPANDING ACCESS TO HIV TREATMENT THROUGH COMMUNITY-BASED ORGANIZATIONS

The UNAIDS Best Practice collection provides strategic information on some of the needs, challenges and opportunities that are specific to community-based organizations in scaling up access to care and treatment; it demonstrates the current and potential value of their work and suggests ways forward to assess, support, and enlarge the scope and impact of that work. (Sidaction, UNAIDS and WHO, July 2005)

http://www.unaids.org


HIV, AIDS AND ISLAM

Reflections based on compassion, responsibility & justice - This document, produced by Positive Muslims, outlines how Muslims should understand and respond to HIV and AIDS. It is aimed at teachers in religious educational institutions, leaders of local community organisations, workers in organisations that work with Muslims on HIV and AIDS, and organisations that work with women and young people. The document examines dominant Muslim responses to HIV and AIDS, outlines how Muslims can responsibly take charge of their lives, and addresses the broader issues of HIV, AIDS and justice. (Positive Muslims 2005)

http://www.coreinitiative.org


WHAT DO WE DO WITH CULTURE? ENGAGING CULTURE IN DEVELOPMENT

This bulletin from Health Exchange explores the role that culture plays in development and highlights its fundamental role in developing HIV communications strategies. R. Vincent argues that by engaging in cultural processes at all levels, development practitioners can encourage local initiative and better understand social change. The bulletin then outlines how it is vital to address cultural processes in development policy, planning and practice. Moreover, power relationships need to be seen as central to cultural practices and beliefs. HIV and AIDS communication has highlighted the links between communication on the personal level and social change. (Exchange Findings 3, March 2005)

http://www.eldis.org


PSYCHOSOCIAL SUPPORT FOR CHILDREN

The latest issue of the Horizons Report describes findings from operations research in Zimbabwe and Rwanda that examines the psychosocial well-being of AIDS-affected children and ways to increase their ability to adapt and cope in the face of adversity. In this issue: Providing Psychosocial Support to AIDS-affected Children, Utilizing the Research, Strengthening youth-headed households in Rwanda and Ethical Issues in Program Design and Research. (June 2005)

http://www.popcouncil.org


VERANSTALTUNGEN


13.10.2005 | INFOAGRAR: POOR HEALTH, FOOD INSECURITY, AND POVERTY – HOW TO BREAK THE VICIOUS CIRCLE?

Berne | The Symposium on the Occasion of World Food Day puts emphasis on the interface between poor health and food insecurity in developing countries. How do health conditions among rural populations influence agricultural production, and vice versa? How can agricultural production systems best be adapted to the specific problems in a population strongly affected by HIV/AIDS? These are some of the questions to be discussed at the symposium. Organisation: infoAgrar

http://www.infoagrar.ch


24.11.2005 | AIDSFOCUS.CH JAHRESVERSAMMLUNG

Bern | Im Zentrum steht der Austausch von Erfahrungen und Informationen und das Vernetzen. Nach dem Jahresbericht, Jahresrechnung und Vorschau wird der neue Film „Vivre avec le sida“ von IAMANEH gezeigt, der anhand von drei Portraits aus Mali die Komplexität und Widersprüchlichkeiten im Umgang mit HIV/Aids zeigt. An sog. „Market Stalls“ zu verschiedenen Themen werden in kleinen Gruppen Informationen und Erfahrungen ausgetauscht. Vorgeschlagene Themen: Mainstreaming, Wirrwar von Konzepten (ABC, CNN, SAFED), (inter)kulturelle Ansätze, MigrantInnen, Advocacy und Widersprüchlichkeiten.

http://www.aidsfocus.ch


01.12.2005 | STOP AIDS. KEEP THE PROMISE

worldwide | The World AIDS Campaign 2005 advocates for the fulfilment of the UN Declaration of Commitment on HIV/AIDS and subsequent policy commitments on AIDS under the theme "Stop AIDS. Keep the Promise." The Campaign aims to hold the world community accountable to the commitments they make, while at the same time highlighting the Declaration of Commitment on HIV/AIDS as an important tool for ensuring a comprehensive response to the epidemic.

http://www.unaids.org


15.12.2005 | AIDSFOCUS.CH MEETING POINT MIT RUEDI LÜTHY

Bern | Ruedi Lüthy, Swiss Aids Care International, hat in Simbabwe eine Klinik für HIV positive Menschen aufbaut, zusammen mit einem einheimischen medizinischen Team. Dort werden heute über 500 Menschen behandelt, nicht nur Erwachsene, Mütter und Väter, sondern auch deren Kinder werden ins Programm einbezogen. aidsfocus.ch lädt zum Gespräch mit Ruedi Lüthy ein, zum Austausch von Erfahrungen und Informationen und gemeinsamen Lernen.

http://www.aidsfocus.ch
http://www.swissaidscare.ch


www.aidsfocus.ch

aidsfocus.ch, die schweizerische Fachplattform HIV/Aids und internationale Zusammenarbeit ist ein Projekt von Medicus Mundi Schweiz. Mit der Bereitstellung von Informationen und einer Plattform für den gegenseitigen Austausch und das gemeinsame Lernen unterstützt aidsfocus.ch die schweizerischen Akteure im Bereich HIV/Aids und Internationale Zusammenarbeit.

Partner von aidsfocus.ch sind: Aids-Hilfe Schweiz, Aids & Kind, Bethlehem Mission Immensee, Caritas Schweiz, cinfo, CO-OPERAID, Déclaration de Berne, Fastenopfer, Fédération Genevoise de Coopération, FEPA, Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern, HEKS, IAMANEH Schweiz, Médecins Sans Frontières, medico international schweiz, mediCuba, missio, mission21, REPSSI, SolidarMed, Schweizer MIVA, Schweizerisches Rotes Kreuz, Schweizerisches Tropeninstitut, Stiftung Terre des hommes, Swiss Aids Care International, TearFund, terre des hommes schweiz und World Vision Schweiz.

aidsfocus.ch wird finanziell unterstützt von den 28 Partnerorganisationen und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).