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Culture and HIV/AIDS
The Creative Challenge was an action-research project that aimed to improve the effectiveness of HIV/AIDS prevention and coping strategies through valuing local cultures and employing cultural approaches approach to education, information sharing and community dialogue and communications. The project has produced a series of briefings and papers which synthesise and draw on the knowledge, concerns and insight of project partners in four regions as well as on literature and policy developments relating to the role of culture in HIV/AIDS prevention and care.

Briefing One: Why engage culture in HIV/AIDS communication?
Briefing Two: Culture and Context
Briefing Three: Cultural Approaches to addressing the Social Drivers of HIV/AIDS
Briefing Paper Four: Moving from rhetoric to reality – donor engagement with Culture and HIV/AIDS
HIV and AIDS Global Context 2008: To inform ‘HIV/AIDS: The Creative Challenge’
Literature Review: Engaging with culture in HIV/AIDS communications (2008)

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med in Switzerland: Kulturelle Ansätze in der Aidsarbeit
Kulturell geprägte Vorstellungen über Gesundheit und Krankheit beeinflussen den Umgang der Menschen mit HIV und Aids – und so auch den Erfolg von internationalen HIV- und Aidsprogrammen. Die schweizerische Fachplattform HIV/Aids und internationale Zusammenarbeit, aidsfocus.ch, setzt sich an einer Tagung am 6. Mai 2009 in Bern mit diesem Thema auseinander.

„Wer hat gesagt, dass die Tradition nicht mit Prävention im Einklang ist?“ Kunstvoll geschmückte Hände, Symbol muslimischer Tradition, halten ein Kondom. Fasziniert betrachte ich das Poster im Büro der Vereins Kampf gegen Aids (Association de lutte contre le sida, ALCS) in der marokkanischen Küstenstadt Essaouira. Die Botschaft des Bilds trifft ins Schwarze.

Kultur und Tradition werden in internationalen Kampagnen tendenziell als Hindernis gegen die Prävention von HIV und Aids gesehen. Die Prävention von HIV und Aids ist eine sehr komplexe Angelegenheit, beeinflusst von vielen Faktoren. Dazu gehören sozioökonomische Bedingungen wie Armut und Reichtum, die Rolle der Geschlechter, der Zugang zu Informationen und zu Gesundheitsdiensten, zu Kondomen und antiretrovirale Therapien. Ein Faktor, dem bisher zu wenig Beachtung geschenkt wurde, ist die Kultur, insbes. die kulturelle Wahrnehmung von Gesundheit und Krankheit, von Sexualität und Moral in bestimmten Gesellschaften.

Kultur ist jedoch nicht primär ein Problem, sondern Teil der Lösung. Wenn ich in diesem Beitrag für eine verstärkte Berücksichtigung von Kultur in Programmen und Projekten plädiere, gehe ich von einem ganzheitlichen Kulturbegriff aus. Kultur ist nicht nur Kunst und Literatur, Kultur umfasst die Lebensweisen, die grundlegenden Menschenrechte, Wertsysteme, Traditionen und Glaubenssätze. (Helena Zweifel, med in Switzerland, Soziale Medizin, März 2009)

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Kontakt

Helena Zweifel
aidsfocus.ch
c/o Medicus Mundi Switzerland
Murbacherstrasse 34
4012 Basel

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