text_de.gif D | F | E
 

Die Washington D.C. Erklärung: Gemeinsam das Blatt wenden – eine Erklärung, um die Aids-Epidemie zu beenden

Wir stehen an einem einzigartigen Zeitpunkt in der Geschichte der AIDS-Epidemie. Drei Jahrzehnte von hartnäckiger Überzeugungsarbeit in der Gemeinschaft, von Forschung und Dienstleistung haben die Welt and den Rand eines Szenarios gebracht, das noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre: die Möglichkeit damit zu beginnen, die AIDS-Epidemie noch zu unserer Lebzeit zu beenden. Die Verluste waren unberechenbar; die Gewinne außergewöhnlich. Doch jetzt, durch neue wissenschaftliche Fortschritte und gesellschaftliche, politische und menschenrechtliche Gewinne haben wir entdeckt, dass es möglich ist, ein Paket an bewährten Strategien zusammenzustellen und zu liefern, die, wenn sie als Maßstab genommen warden, das Blatt bei AIDS wenden können.

Wir brauchen noch immer ein Heilmittel und einen Impfstoff. Aber wir müssen unsere Ressourcen und Anstrengungen erhöhen, indem wir die Mittel zu verwenden di wir heute haben, um Neuinfektionen drastisch einzudämmen und die Gesundheit von Millionen von Menschen mit HIV/AIDS zu verbessern. Millionen Menschenleben werden gerettet.

Das Blatt gegen HIV/AIDS zu wenden wird eine aufeinander abgestimmte Führung auf allen Ebenen der Regierung, des Gesundheitswesens, der Wissenschaft und der nichtstattlichen Organisationen benötigen. Wir müssen uns um multidisziplinäre Ansätze bemühen, die die Menschenrechte und die Würde aller von der Epidemie Betroffenen respektiert und aufrechterhalten.. Das Ziel, mit dem Ende der AIDS-Epidemie zu beginnen ist ehrgeizig, aber erreichbar. Es ist in unserer Reichweite.

Um das Blatt gemeinsam zu wenden, müssen wir:

1. Steigerung gezielter neuer Investitionen. Wir können Leben retten, Infektionen verhindern und das globale Preisschild der Epidemie mit einer sofortigen, strategischen Steigerung in Investitionen verringern. Größere Fortschritte benötigen angemessene Finanzierungszusagen von globalen und lokalen Spendern, einschließlich der weltweiten nationalen Regierungen.

2. Sicherstellung evidenzbasierter HIV-Prävention, Behandlung und Pflege im Einklang mit den Menschenrechten derjenigen, deren Risiken am höchsten und deren Bedürfnisse am dringendsten sind. Dazu gehören Homosexuelle, Transsexuelle, Drogenabhängige, gefährdete Frauen, Jugendliche, schwangere Frauen, die mit HIV leben und Prostituierte ebenso, wie andere betroffene Personen der Bevölkerung. Niemand kann ausgeschlossen werden, wenn wir unser Ziel erreichen wollen.

3. Das Beenden von Stigmata, Diskriminierung, rechtlichen Sanktionen und Menschenrechtsverletzungen gegen Menschen, die mit HIV leben und den Gefährdeten. Stigmata und Diskriminierung behindern alle unsere Bemühungen und verhindern die Bereitstellung wesentlicher Dienstleistungen.


4. Deutlich mehr HIV-Tests, Beratung und Verbindungen zu Prävention, Betreuung und unterstützenden Diensten. Jeder Mensch hat ein Recht darauf, ihren/seinen HIV-Status zu kennen und die Behandlung, Pflege und Unterstützung zu erhalten, die er/sie benötigen.

5. Erweiterter Zugang zu antiretroviraler Behandlung für alle Bedürftigen. Wir können AIDS nicht beenden, bis das Versprechen des universellen Zugangs realisiert wird.

6. TB erkennen, diagnostizieren und behandeln. Umsetzung von TB Präventionsprogrammen durch integrierte HIV und TB Dienstleistungen. Nicht mehr mit HIV leben, aber an TB sterben.


7. Beschleunigte Erforschung von neuen HIV-Präventions- und Behandlungsmethoden, einschließlich neuer Ansätze wie Pre-Expositions-Prophylaxe (PrEP) und Mikrobiziden und eine optimale Bereitstellung von dem wir wissen, dass es funktioniert, von Kondomen bis zur Behandlung als Prävention. Erweiterte Forschung nach einem Impfstoff und einer Heilung. Forschung ist wichtig, um uns aus der Epidemie zu führen.

8. Mobilisierung und sinnvolle Einbeziehung der betroffenen Gemeinden muss das Herzstück der gemeinsamen Reaktionen sein. Die Führung der direkt Betroffenen ist ausschlaggebend für eine effektive HIV/AIDS-Reaktion.

Die vor uns liegenden Herausforderungen sind groß, doch die Kosten des Scheiterns werden größer sein. Wir rufen alle besorgten Bürger der globalen Gemeinschaft auf, im Geiste der Solidarität und der gemeinsamen Handlung und mit dem vollsten Engagement der Gemeinschaft von Personen die mit HIV leben die erneute Dringlichkeit zu versuchen den weltweiten Kampf gegen AIDS zu erweitern. Wir müssen beginnen mit dem zu handeln, was wir wissen. Wir müssen mit dem Ende von AIDS beginnen – Gemeinsam.

Bitte unterschreiben Sie die Erklärung:

Externe Datei herunterladen

Aktuell

A future without AIDS. Documentation of the aidsfocus.ch conference online
The Powerpoint presentations of the speakers - Marjorie Opuni (UNAIDS), Farai Mahaso (BHASO(, Sanghamitra ...
Externe Seite aufrufen

How AIDS changed global health forever
22 May 2013 - The success of worldwide action has transformed our thinking on disease and development. ...
Externe Seite aufrufen

Die Schweiz und der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM)
Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM, oft schlicht “Global Fund” ...
Externe Seite aufrufen

Stop AIDS Alliance Brief on social protection
May 2013 - Achieving social protection for people and households affected by HIV is a critical step ...
Externe Seite aufrufen

A resource for HIV-related community-based projects serving gay, bisexual, and other men who have sex with men (MSM) and transgender individuals in low- and middle-income countries
Fundraising Toolkit: This guide was developed by amfAR’s MSM Initiative to provide fundraising assistance ...
Externe Seite aufrufen

Islam, sexual diversity and access to health services
This discussion paper examines why Islam matters in prevention efforts for HIV, what Islam and Muslim ...
Externe Seite aufrufen

Advocacy für einen starken Global Fund: „Wenn es den Global Fund nicht gäbe, müssten wir ihn erfinden“
September 2012 - Die Streichung der 11. Finanzierungsrunde, die Reaktion von Südpartnern sowie die Fachtagung ...
Externe Seite aufrufen

aidsfocus.ch: Erfolge leichtfertig aufs Spiel gesetzt
Basel, 30. November 2011 - Die internationale Gemeinschaft trocknet den im Kampf gegen Aids erfolgreichen ...
Datei herunterladen (42Kb)

Aidspan issues third edition of its Beginner's Guide to the Global Fund
4 Feb 2013 - Aidspan has released the third edition of “The Beginner’s Guide to the Global Fund.” The ...
Externe Seite aufrufen

The Here I am campaign: Farai Mahaso
“We need both, community support and medical science. Now that people take ARVs and get psychosocial ...
Externe Seite aufrufen

Bundesrat Didier Burkhalter empfängt GFATM-Exekutivdirektor Mark Dybul
Bern, 6. Mai 2013 - Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des eidgenössischen Departements für auswärtige ...
Externe Seite aufrufen

Maternal deaths and HIV treatment in sub-Saharan Africa
The Lancet, 18 May 2013 - In the past 30 years, reduction of maternal mortality has been a prominent ...
Externe Seite aufrufen

Switzerland strengthens support to UNAIDS
Geneva, 14 May 2013 - The Federal Councillor for Foreign Affairs of Switzerland, Didier Burkhalter announced ...
Externe Seite aufrufen

UNAIDS-Exekutivdirektor Michel Sidibé zu Besuch in Bern
Bern, 13.Mai 2013 - Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige ...
Externe Seite aufrufen

Europe’s undocumented migrants struggle to access healthcare
Nairobi, 25 April 2013 (IRIN) - Europe's financial crisis and rising xenophobia are complicating access ...
Externe Seite aufrufen

Switzerland raises Contribution to Global Fund by 43 percent
Geneva, 6 May 2013 - The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria welcomed an announcement ...
Externe Seite aufrufen

Ältere Beiträge finden Sie in unserem Archiv.

  Log in | Feedback

Impressum / Disclaimer