Kindernothilfe Schweiz
Die Kindernothilfe mit Sitz in Aarau ist ein international arbeitendes Kinderhilfswerk. Mit ihren Partnern in Deutschland und Oesterreich setzt sie sich in 29 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa für fast 600.000 Kinder in Not ein. Das körperliche und seelische, das geistige und gesundheitliche Wohl der Kinder steht im Mittelpunkt der Programme. Um ihre Lebenssituation ganzheitlich zu erfassen, orientiert sich die Kindernothilfe an der UNO- Kinderrechtskonvention, deren Zielsetzung sie bejaht und umsetzt. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den Knaben und Mädchen, die weiteren Benachteiligungen ausgesetzt sind. Als „children at risk“ gehören dazu Straßenkinder, arbeitende Kinder, Kindersoldaten, Aidswaisen, sexuell missbrauchte und ausgebeutete Kinder und Kinder, die wegen verschiedener Behinderungen ausgegrenzt werden.
Die Verantwortung und Durchführung der Projekte liegt in den Händen von Partnerorganisationen vor Ort. Sie kennen die Situation in den Ländern, sind mit der Kultur, Sprache und dem Leben vor Ort vertraut. Sie erarbeiten mit der lokalen Bevölkerung die Strategien zur Armutsbekämpfung und setzten sich für eine sichtbare Lebensverbesserung ein.
Prävention, Behandlung der Infizierten und Lebensperspektiven für Aids-Waisen schaffen: Das ist die Strategie der Kindernothilfe, um die Pandemie einzudämmen und Betroffenen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Die Kindernothilfe fördert Projekte, die Aufklärungsarbeit leisten sowie HIV-Infizierte und von Aids Betroffene unterstützen. In Pilotprojekten in Indien werden erkrankte Mädchen und Jungen mit Antiretroviraler Therapie (ART) behandelt. Ohne ART würden diese Kinder nicht älter als acht oder zehn Jahre. Die Therapie ist für sie wie ein geschenktes Leben. Projekte wie diese können jedoch auch wegen fehlender kindgerechter Medikamente nur da angeboten werden, wo Fachmediziner die ART kindgerecht verabreichen.
Projekte und Dienstleistungen
Crescer e Conviver - Gemeinsam gegen Aids
Brasilien |
Der aufblühende Drogenhandel, Arbeitslosigkeit, Prostitution und Gewalt bestimmen den Alltag vieler Familien in den Armenvierteln der brasilianischen Stadt Passo Fundo. Besonders erschreckend ist die rasante Verbreitung von![]()
Farmschulen für Aids-Waisen
Uganda |
Wenn früher in Masaka, einer Region im Süden Ugandas, ein Elternteil starb, fing die Grossfamilie die Kinder auf. Doch heute leben in Uganda rund eine Million Aids-Waisen, Aids ist die häufigste Todesursache bei den 15- bis![]()
Rehabilitation für HIV/Aids-betroffene Kinder und ihre Familien
Indien |
In diesem Pilotprojekt unterstützt die Kindernothilfe
eine Einrichtung in Bangalore (Indien). Der Partner
Freedom Foundation kümmert sich dort um Familien, die von HIV betroffen sind. Außerdem leben in einem Heim 58 Aidswaisen,![]()
Dokumente
Kinder im Abseits
Würde sieht anders aus. Nur die wenigen mit einem kleinen Holzzaun extra eingefassten Grabstellen wird es vielleicht auch nächstes Jahr noch geben. Die Farben der schlichten Holzkreuze sind in der glühenden Sonne längst verblichen.![]()
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