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Das Zusammenspiel von Alkohol, HIV/Aids und Armut – Was bedeutet dies für die konkrete Arbeit des Blauen Kreuzes?

Diese Frage stand im Zentrum der Netzwerkkonferenz, die vom Internationalen Bund des Blauen Kreuzes (IBK) vom 11.-13. Oktober 2006 in Accra (Ghana) durchgeführt wurde. Finanzielle Unterstützung von Brot für Alle sowie grosszügige Spenden von Blaukreuz- Vereinen ermöglichten es, dass aus 25 Ländern (aus Afrika, Europa und Indien) Teilnehmende in das „Land des Goldes“ an der Westküste Afrikasreisen konn- ten. Grosse Offenheit und Lernbereitschaft trugen dazu bei, dass „Netzwerkgemeinschaft“ –die Vision des IBK– konkret erlebbar wurde, sowohl zwischen Nord und Süd, wie auch zwischen Blaukreuz- Nationalverbänden und anderen Organi- sationen wie z.B. WHO und ISAAC.

Die Teilnehmenden waren sich einig: Wenn es dem Blauen Kreuz gelingt, wirksame Alkoholprävention zu betreiben, wird dadurch ein bedeutender Beitrag zur Armut und Aidspräven- tion geleistet. Das Blaue Kreuz soll sich nicht selber in der Aidshilfe engagieren, sich jedoch vermehrt für die Zusam- menarbeit mit anderen Hilfsorganisationen öffnen. Die Orga- nisatoren der Konferenz, die Co-Generalsekretäre des IBK, forderten die Blaukreuz Verbände auf, konkrete Präventions- projekte und Hilfsangebote für Menschen am Rande der Gesellschaft, Menschen mit Alkoholproblemen und ihre Familien zu entwickeln.

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