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Aufbau von Selbsthilfegruppen

Mutige, selbst von HIV/Aids betroffene Frauen gründeten 1992 die Selbsthilfeorganisation Batanai im Süden von Zimbabwe. Die Frauen kämpften trotz des tödlichen Virus um das Überleben einer ganzen Gemeinschaft. Zu den heutigen Partnern der erfolgreichen Organisation zählen nebst miva schweiz und SoldiarMed auch das Schweizerische Rote Kreuz und der FEPA (Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika - siehe auch FEPA auf aidsfocus.ch).

Batanai war die erste Unterstützungsgruppe in Zimbabwe, mittlerweile gibt es in der Provinz Masvingo über 1000 dieser Gruppen, dies bestätigt auch Barbara Müller, die Geschäftsleiterin des FEPA, die seit einigen Jahren mit Batanai zusammen arbeitet.

Im Zentrum der Arbeit der Selbsthilfegruppen steht die Netzwerkarbeit und psychosoziale Unterstützung der Betroffenen. Sie sollen trotz der Krankheit ein "normales" Leben führen.

Die vorrangigen Ziele sind:
▪ Armut reduzieren durch die Ausbildung und Förderung von Selbsthilfegruppen und Projekten
▪ Psychosoziale Unterstützung von HIV/Aids-Betroffenen und Zugang zu antiretroviralen Medikamenten erleichtern
▪ Präventionskampagnen und Austausch von Informationen
▪ Gegen die Stigmatisierung von HIV/Aids-Betroffenen kämpfen

Das Team der Batanai ist ständig unterwegs um Menschen neuen Lebensmut zu geben und sie zum Handeln zu motivieren. So werden Kranke und Waisen betreut, Informationsveranstaltungen und Workshops organisiert und weitere Selbsthilfegruppen unterstützt. Für die vielfältigen Einsätze des Teams wird dringend ein weiteres Transportmittel benötigt.

Das Team der Batanai unterstützt die Frauen auch in der Verwaltung von einkommengenerierenden Projekten.

Unsere Themen

Behandlung und Pflege

Prävention und Gesundheitsförderung

Selbsthilfeorganisationen und Menschen mit HIV/Aids

Kontakt

Marco Medici
miva Schweiz
Postfach 351
9501 Wil / SG

Tel: 071 912 15 55
Fax: 071 912 15 57

 www.miva.ch/ken000.htm

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