Zombo - Projekt für Aidswaisen in Uganda
Uganda ist eines der am stärksten von Aids betroffenen Länder der Welt. Mehr als zwei Millionen Waisenkinder leben im Land, die Hälfte davon Aidswaisen. In sogenannten Kinderhaushalten müssen auch kleinste Kinder alleine überleben, nachdem die Eltern gestorben sind. Auch Haushalte, in denen ein Grosselternteil, eine Tante oder ein Onkel verblieben ist, kämpfen in grosser Armut um das tägliche Überleben.
Im Projektgebiet, dem Distrikt Zombo an der Grenze zu Kongo, hat der jahrelange grenzüberschreitende Bürgerkrieg die Situation noch verschärft. Die Menschen litten lange Jahre unter der Gewalt von Rebellen und nicht minder brutaler Regierungstruppen. Die Infrastruktur ist heruntergekommen, die Menschen sind verarmt, und der Krieg hat tiefe psychische Wunden geschlagen. CO-OPERAID bringt mit seinem Projekt ein wenig Hoffnung für die Menschen von Zombo.
Mit seinen vielfältigen Leistungen und der starken Verankerung in der Bevölkerung bringt das Projekt Hilfe für eine grosse Anzahl Menschen. Im Zentrum stehen die Aidswaisen und ihre Förderung vor allem durch Bildung. Aber auch Frauen- und Jugendgruppen nehmen mit Einkommensprojekten sehr aktiv am Projekt teil.
Projektziele
* Eine Zukunftschance für Aidswaisen durch Bildung
* Integration von Aidswaisen, vor allem Kinderhaushalten, in die Dorfgemeinschaft
* Einkommensprojekte / Familienhilfe für bedürftige Familien
* HIV/Aids-Prävention
* psychosoziale Hilfe, insbesondere Memory Work
Die Hilfe von CO-OPERAID für die Aidswaisen in Uganda geht bis in die 90er Jahre zurück. In den umfangreichen Projekten Rakai I und Rakai II wurden gegen 100'000 Menschen in vielfältiger Weise unterstützt (Projektdauer: 2010 - 2013).